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Ansprechpartner

Daniela Marquardt
stellv. Laborleitung
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Projektleiter Labor | Vertrieb
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wolfgang.steinbrecher@berghof.com

Verunreinigung durch Elemente ICH Q3D

Pharm. Eur. 5.10/5.20, Pharm. Eur. 2.4.20

Unser Service

Bestimmung von Elementen in Roh- und Hilfsstoffen zur pharmazeutischen Verwendung sowie pharmazeutischen Fertigprodukten mittels ICP-MS nach EP 2.4.20, EP 2.2.58

  • Kontrolle von Verunreinigungen in Substanzen zur pharmazeutischen Verwendung
    Pharm. Eur. 5.10
  • Verunreinigung durch Elemente Pharm. Eur. 5.20
  • Bestimmung von Verunreinigungen durch Elemente Pharm. Eur. 2.4.20
  • ICH guideline Q3D (R1) on elemental impurities

Unsere Stärken

  • Sie haben immer Ihren direkten persönlichen Ansprechpartner!
  • auf Anfrage Expressanalytik
  • sehr übersichtliche Prüf-/Analysenzertifikate mit Spezifikationen, kundenspezifische Sortierung in deutsch oder englisch
  • Umfangreiche Unterstützung bei der Dokumentenlenkung für die Zulassung
  • Validierungen und Methodentransfers

 

Allgemeine Informationen zur Elementanalytik

Rückstandsanalytik auf Verunreinigungen in Substanzen zur pharmazeutischen Verwendung

Warum werden pharmazeutische Produkte auf Elementverunreinigungen untersucht?

Um die Gesundheit von Patienten nicht zu gefährden, müssen alle pharmazeutischen Substanzen, bei deren Herstellung Metallreagenzien bzw. Metallkatalysatoren eingesetzt werden, auf akzeptierbare Mengen an Metallverunreinigungen untersucht werden. Metallreagenzien bzw. Metallkatalysatoren spielen eine wichtige Rolle in Herstellungsprozessen, so z.B. der Synthese von Wirkstoffen. Sie können z.B. als Hilfsmittel bei der Syntehese von Wirkstoffen eingesetzt werden und essentielle Eigenschaften wie Reinheit und Ausbeute pharmazeutischer Produkte enorm beeinflussen. Die Verwendung von Metallen ist für viele Prozesse unerlässlich und daher erlaubt. Die Verwendung und letztendlich der Restgehalt an Elementverunreinigungen in pharmazeutischen Produkten muss jedoch begründet und bewertet werden.

Wo steht und wer legt fest wie pharmazeutische Produkte, Roh- und Hilfsstoffe auf Elementverunreinigungen geprüft werden müssen?

Pharm. Eur. 10/5.10 Kontrolle von Verunreinigungen in Substanzen zur pharmazeutischen Verwendung:
In Bezug auf die Verunreinigungen wird die Qualität der Substanzen durch eine Anzahl von Reinheitsprüfungen in einer Monographie kontrolliert. Im Hinblick auf die Herkunft der in zugelassenen Arzneimitteln enthaltenen Wirkstoffe dienen die Prüfungen dazu, die relevanten organischen und anorganischen Verunreinigungen zu erfassen.

Pharm. Eur. 10/5.20 Verunreinigung durch Elemente

Der ICH (International Council for Harmonisation of Technical Requirements for Pharmaceuticals for Human Use) hat die Leitlinie ICH Q3D für Verunreinigungen durch Elemente in Arzneimitteln verabschiedet. Das Europäische Arzneibuch (Ph. Eur.) wendet diese Leitlinie auf Arzneimittel, nachfolgend und in der ICH-Leitlinie als „drug products“ (Fertigarzneimittel) bezeichnet, an, mit Ausnahme von Arzneimitteln zur Anwendung am Tier, nicht zugelassenen Zubereitungen und Produkten, die vom Geltungsbereich der Leitlinie ausgeschlossen sind. Die Leitlinie beschreibt die zulässige tägliche Belastung (PDE, permitted daily exposure) entsprechend der Art der Anwendung für die Elemente mit toxikologischem Potenzial, die in Fertigarzneimitteln vorkommen können. Die Leitlinie beschreibt auch einige akzeptierbare Herangehensweisen zur Einführung von Mengenangaben von Verunreinigungen durch Elemente in Arzneimitteln oder in Bestandteilen, die sicherstellen sollen, dass die PDEs bezüglich dieser Verunreinigungen nicht überschritten werden.

Vorgehen

Die Probe wird in der Regel wässrig-sauer gelöst, aufgeschlossen oder verascht. Die Elementrückstände werden anschließend durch Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (Pharm. Eur. 2.2.58 ICP-MS) bestimmt.

Die Bestimmung wird in der allgemeinen Methode Pharm. Eur. 2.4.20 geregelt. Diese ist wann immer möglich anzuwenden.

Was ist unter der Bezeichnung "Substanzen zur pharmazeutischen Verwendung" zu verstehen?

Der Begriff „Substanzen zur pharmazeutischen Verwendung“ wird nach EP 2034 definiert. Substanzen zur pharmazeutischen Verwendung sind alle organischen und anorganischen Substanzen, die als Wirk- oder Hilfsstoffe zur Herstellung von Arzneimitteln zur Anwendung am Menschen und/oder am Tier verwendet werden. Sie können natürlichen Ursprungs sein oder durch Extraktion von Rohmaterialien, durch Fermentation oder Synthese hergestellt werden.