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Ansprechpartner

 

Daniela Marquardt
stellv. Laborleitung
T +49.7071.9878-26
F +49.7071.9878-88
daniela.marquardt@berghof.com


Wolfgang Steinbrecher
Projektleiter Labor | Vertrieb
T +49.7071.9878-30
wolfgang.steinbrecher@berghof.com

Lösungsmittelrückstände

Unser Service

Bestimmung von Restlösungsmitteln in Tabletten, Kapseln, Dragees und weiteren pharmazeutischen Produkten, Roh- und Hilfsstoffen mittels HS-GC-FID nach dem Europäischen Arzneibuch

  • Lösungsmittelrückstände, EP 5.4
  • Identifizierung und Bestimmung von Restlösungsmitteln, EP 2.4.24 (Klasse 1 bis 3)
  • Prüfung auf Methanol und 2-Propanol in pharmazeutischen Zubereitungen, EP 2.9.11
  • Bestimmung von Ethylenoxid und Dioxan, EP 2.4.25
  • Absicherung aller Ergebnisse über das Standardadditionsverfahren
  • ICH-konforme matrixspezifische Methodenvalidierung für unsere Kunden

Unsere Stärken

  • Sie haben immer Ihren direkten persönlichen Ansprechpartner!
  • auf Anfrage Expressanalytik
  • sehr übersichtliche Prüf-/Analysenzertifikate mit Spezifikationen, kundenspezifische Sortierung in deutsch oder englisch
  • Umfangreiche Unterstützung bei der Dokumentenlenkung für die Zulassung
  • Validierungen und Methodentransfers

 

Allgemeine Informationen zu Lösungsmittelrückständen

Lösungsmittel - wichtige Hilfsstoffe für die Arzneimittelherstellung

Warum werden pharmazeutische Produkte auf Lösungsmittelrückstände untersucht?

Um die Gesundheit von Patienten nicht zu gefährden, müssen alle pharmazeutischen Substanzen, bei deren Herstellung oder Reinigungsprozessen Lösungsmittel eingesetzt werden, auf akzeptierbare Mengen an Lösungsmittelrückständen untersucht werden. Lösungsmittel spielen eine wichtige Rolle in Herstellungsprozessen, so z.B. der Synthese von Wirkstoffen und können essentielle Eigenschaften wie Löslichkeit, Reinheit und Ausbeute pharmazeutischer Produkte enorm beeinflussen. Die Verwendung von Lösungsmitteln ist für viele Prozesse unerlässlich und daher erlaubt. Der Verwendung und letztendlich der Restgehalt an Lösungsmitteln in pharmazeutischen Produkten muss jedoch begründet und bewertet werden. Allgemein gilt, Lösungsmittel so weit wie möglich zu minimieren, da sie keinerlei therapeutischen Nutzen haben. Zusätzlich sollten möglichst Lösungsmittel eingesetzt werden, von denen ein geringes toxisches Risiko ausgeht (Restlösungmittel Klasse 3).

Grenzwerte und Leitlinie zur Bestimmung von Lösungsmittelrückständen

Die ICH (International Conference on Harmonisation of Technical Requirements for Registration of Pharmaceuticals for Human Use) hat Grenzwerte für den Gehalt an Lösungsmittelrückständen festgelegt, die z.B. nach der Herstellung in Arzneimitteln, deren Wirk- und Hilfsstoffe oder durch Verunreinigungen nicht überschritten werden dürfen. Die Leitlinie CPMP/ICH/82260/2006 definiert den Geltungsbereich, Prinzipien zur Klassifizierung, Methoden zur Festlegung der Belastungsgrenzwerte und Grenzwerte. Sie wird in der allgemeinen Monographie EP 5.4 Lösungsmittel- rückstände wiedergegeben und auch auf bereits verfügbare Wirk-, Hilfsstoffe und Arzneimittel angewendet, die bereits Gegenstand einer Monographie sind.

Die verwendeten Lösungsmittel können von Hersteller zu Hersteller variieren. Allgemein ist auf die Lösungmittel zu prüfen, die beim Herstellungsprozess oder Reinigungsprozessen verwendet werden. Die Anforderungen sind in einem Text der Allgemeinen Monographie Substanzen zur pharmazeutischen Verwendung (Corpora ad usum pharmaceuticum) festgehalten und müssen umgesetzt werden.

Wie sind pharmazeutische Produkte auf Lösungsmittelrückstände zu untersuchen?

Die Bestimmung von Lösungsmittelrückständen erfolgt mittels Headspace Gaschromatographie (HS-GC) und Flammenionisationsdetektor (FID). Die zu untersuchenden Proben werden mit geeigneten Lösungsmitteln versetzt, im Ofen für eine bestimmte Zeit temperiert und anschließend ein Probenaliquot aus der Gasphase entnommen. Im Gaschromatographen, gekoppelt an einen Flammenionisationsdetektor, wird das Probenmaterial auf freigesetzte Restlösungsmittel analysiert.