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Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe
– Umweltschädlich! Giftig! Krebseregend!

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe sind heutzutage allgegenwärtig. In Mousepads, Spielzeugen oder Badeschuhen - oder auch in verschiedenen Lebensmitteln, wie z. B. Getreideflocken, Pflanzenölen, Kräuter, Gewürze, Kaffee und Nahrungsergänzungsmittel.

Wie entstehen Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe?
PAK entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material wie Holz, Kohle oder Öl. Ein großer Teil der PAK gelangt bereits durch Naturprozesse, wie Waldbrände oder Vulkanausbrüche, die nicht durch den Menschen beeinflussbar sind in die Atmosphäre.

Was sind Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe?
Zur Stoffgruppe der PAK gehören alle Verbindungen, die aus zwei bis sieben aromatischen kondensierten Ringsystemen von Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen aufgebaut sind.

PAK sind lipophil, das bedeutet in Wasser schlecht, aber in Fetten oder Ölen gut löslich.

Risiko für Menschen und Umweltorganismen
Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe haben krebserregende, erbgutverändernde und pflanzungsgefährdende Eigenschaften

Einige PAK sind persistent, bioakkumulierend und giftig (toxisch) für den Menschen und andere Organismen.

Die Stoffe verbleiben sehr lange in der Umwelt und werden kaum abgebaut.

PAK binden an Staub- oder Rußpartikel und gelangen so auch in die Atmosphäre. Durch Regen oder Schnee können die Stoffe über weite Strecken transportiert werden.


Warum muss der Nachweis von Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe analysiert werden?
Der Verbraucher soll vor PAKs in Nahrungsergänzungsmittel, Kräuter und Gewürze geschützt werden. Die Hersteller sind aufgefordert ihre Produkte auf PAKs zu überprüfen. Grundlage bildet die EU VO EU 1881/2006, Stand 1.1.2016 für Nahrungsergänzungsmittel und getrocknete Kräuter:

Kernaussage
Auf dieser Grundlage wurden mit der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 bisher für folgende Kontaminanten gemeinschaftsweit Höchstgehalte festgelegt:

  • Benzo(a)pyren
  • Summe aus Benzo(a)pyren, Benz(a)anthracen, Benzo(b)fluoranthen

[Auszug aus der Internetseite Rückstände und Konaminanten
Titel: Kontaminanten in Lebensmitteln: Welche Rechtsgrundlagen gelten?: BfArM]

Analysemethode zum Nachweis von Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe
Bestimmung von PAK in pflanzlichen Drogen und Nahrungsergänzungsmitteln (NEM)
nach Extraktion und Aufreinigung mittels GC-MS, DIN EN 16619, BVL L 00.00-160


Unsere Stärken

  • Umfangreiche Unterstützung bei der Dokumentenlenkung für die Zulassung
  • ICH konforme, matrixspezifische Methodenvalidierungen
  • Analysenzertifikate mit Spezifikationen, kundenspezifisch (Deutsch oder Englisch)
  • Qualitätssicherung in den Bereichen:
           - Personal
           - Methoden-Validierung
           - Gerätequalifizierung
  • Direkter persönlicher Kontakt